Was ist eigentlich, wenn man jegliche sportliche Herausforderung verloren hat und auch keine Zeit und Lust hat stundenlang Ausdauertraining zu absolvieren? Meine Antwort war und ist CrossFit.
Ich bin nun geschlagene 37 Jahre alt und habe in meinem Leben schon so manche Sportart ausgeübt. Angefangen von Tischtennis, Fussball, Triathlon über allgemeines Fitnesstraining bis hin zu Kickboxen. Aber nach fünf Jahren Kampfsport und dem schwarzen Gurt war irgendwie die Luft raus. Das Training an sich war wenig herausfordernd. Da ich in meinem „hohen“ Alter nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen wollte, brauchte ich dringend eine neue Herausforderung.
Natürlich hatte ich schon lange von CrossFit gehört, aber auch immer geglaubt ich könnte diese Sportart niemals ausüben. Das was man gern auf YouTube oder im TV sieht, sind Menschen die hunderte Klimmzüge machen oder tonnenschwere Gewichte durch die Gegend werfen. Welch Supermensch muss man sein, um das machen zu können?
Die Antwort ist eigentlich einfach und privial: Man muss kein Supermensch sein, denn man kann jegliche Übung skalieren – also einfacher machen – und auch Gewichte je nach seinem persönlichen Leistungsstand auswählen. Wenn man anfangs keine Klimmzüge (Pull-ups) kann, nimmt man einfach ein Gummiband zur Unterstützung und erlernt erstmal die grundsätzlichen Bewegungen und baut nach und nach die Kraft auf mehr zu machen.
Ich mache nun seit ca. 8 Monaten CrossFit in Berlin und bin immer wieder darüber erstaunt, was man so alles leisten kann. Nichts desto trotz sage ich ganz klar, dass CrossFit für mich aktuell die ultimative Sportart ist. In sehr geringer Zeit (immer ein knappes Gut) kann man ein sehr wirkungsvolles und vor allem funktionales Training absolvieren. Die Ergebnisse merkt man unglaublich schnell auch im Alltag.
Kommt mit mir auf meine kleine CrossFit-Reise.
